Initiative

Bei der Fairplay-Initiative mitmachen! - Die Fairplay-Initiative mit Leben füllen!

Der demografische Wandel macht auch vor den Fußballvereinen nicht halt. Obwohl Fußball nach wie vor eine der populärsten Breitensportarten ist, nimmt die Zahl der Spieler/Spielerinnen von klein auf kontinuierlich ab. Der Fußball, und damit jeder einzelne Verein, steht im Wettbewerb zu anderen Freizeitaktivitäten, wenn es darum geht Kinder und Jugendliche anzusprechen.

Nur über ein positives Image kann es gelingen, dass sich möglichst viele Eltern dafür entscheiden, ihr Kind zum Fußballspielen zu schicken. Bei der Entscheidungsfindung geht es nicht allein darum, ob Ausflug, Sporttasche oder Trainingsanzug bezahlt werden. Wichtiger ist es, wie man im Verein miteinander und mit anderen umgeht. Dabei können gelebte "Fairplay-Regeln" helfen, dass sich der Verein in der Öffentlichkeit positiv darstellen kann.

Gerade Vereine in den unteren Klassen betreiben primär Jugendarbeit und sind nicht auf sportlichen Erfolg um jeden Preis angewiesen. Natürlich ist im Sport (wie im Leben generell) das Gewinnen schöner als zu verlieren. Für die meisten Mannschaften geht es aber nicht um den Auf- oder Abstieg. Es geht auch nicht um wirtschaftliche Interessen, wie es im Profi-Sport der Fall ist.

Und dennoch werden nur allzu oft unsportliche Verhaltensweisen von Spielern/Trainern und Offiziellen aus dem Profi-Bereich, die in den Medien oft unkommentiert gezeigt werden, übernommen und in den unteren Ebenen von manchen Spielern, wie auch von einigen Trainern "nachgespielt" (z.B. mit dem Schiedsrichter diskutieren, Gegenspieler provozieren, Verletzungen bei Fouls in Kauf nehmen).

Während es bei den Profis bei der Frage um Meisterschaft und Klassenerhalt oftmals um Gewinnmaximierung oder um die wirtschaftliche Existenz geht (was unsportliches Verhalten nicht entschuldigt), sind bei 90 Prozent unserer Vereine andere Faktoren wichtig.


------------- Nicht die anderen muss man ändern, sondern sich selbst. --------------


Denn um künftig eine Überlebenschance zu haben, ist für die meisten Fußballvereine der sportliche Erfolg nur eine von mehreren Komponenten. Es geht vielmehr darum, eine gute Jugendarbeit vorzuhalten. Diese ist vielschichtig und liefert i.d.R. erst die Basis für den Erfolg:

  • Sport ist Mittel einer sozialen Integration und hat für die Persönlichkeitsbildung bei Jugendlichen einen hohen Stellenwert
  • Jugendarbeit im Sport(Fußball)-verein bindet Kinder/Jugendliche in eine Normen- und Wertegemeinschaft ein und kann stabilisierenden Einfluss ausüben
  • Voraussetzung einer guten Jugendarbeit ist eine positive Wertevermittlung (z.B. Fairplay)

So könnten die positiven Auswirkungen für aktive Vereine dabei aussehen:

  • Spieler fühlen sich wohler, kommen regelmäßiger und öfter zum Training
  • Spieler können neu gewonnen, bzw. leichter gehalten werden
  • Trainer/Betreuer entwickeln ihre eigene Persönlichkeit weiter
  • Ehrenamt wird mit zusätzlichem Sinn gefüllt
  • weniger Konflikte = besseres Klima = leichteres Traineramt = bessere Chancen auf sportlichen Erfolg

 bisheriger Verlauf in chronologischer Abfolge

 

Downloads