Ralf Klohr, "Erfinder" der FairPlay-Liga

Ralf Klohr

Lieber Herr Marquart, liebe Fußballfreunde in den Fußballkreisen Miltenberg und Aschaffenburg,

mit Bewunderung verfolge ich Ihre Fairplay-Aktion seit der Preisverleihung durch den DFB im Jahr 2011. Da ich aus eigener Erfahrung genau weiß, dass aktives Arbeiten in Sachen Fairplay ein Knochenjob ist, fällt es mir schwer angemessene Worte für Ihr Engagement zu finden. Sie haben in Ihrer Region genau das geschafft, worauf unsere Kinder angewiesen sind. Sie haben es geschafft, die Vorbilder dort sichtbar zu machen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Bei uns zu Hause im Verein, auf unserem Fußballplatz!

Wenn wir alle ehrlich zu uns sind, sieht es doch so aus, dass beim Fußball fast alles akzeptiert wird, was der Schiedsrichter nicht ahndet. So ist vorprogrammiert, dass die Emotionen bei Fehlentscheidungen immer wieder zu Lasten des Entscheiders und nicht des Verursachers ausgelebt werden. Meist versteckt sich der Verursacher auch noch hinter dem Entscheider und die negativen Emotionen übertragen sich auf das ganze Umfeld. Das ist unfair!

In mir lebt die Hoffnung, dass Initiativen wie Ihre, in der Öffentlichkeit ernsthaft wahrgenommen werden und uns als Leuchtturm dienen, damit das von Ihnen, in Ihren Fairplay-Regeln, eingeforderte Verhalten selbstverständlich werden kann.

Ich werde die Entwicklung der Aktion gespannt weiter verfolgen. Ich wünsche allen Fairplayern in ihrer Region weiterhin viel Durchhaltevermögen. Der Fußball und die Kinder brauchen Euch!

Faire Grüße sendet Ralf Klohr